Der Robur-Bus des RBB in Templin

Die Coronajahre haben neue Möglichkeiten eröffnet, was den Standort des Arbeitsortes betrifft. Homeoffice ist nun in vielen Berufen möglich. Kombiniert mit Teilzeit-Präsenz im Büro des Arbeitsortes ist das Homeoffice eine hochattraktive Möglichkeit, im ländlichen Raum Brandenburgs zu wohnen und in Berlin zu arbeiten. Umstiege mit langer Aufenthaltsdauer und eine lange Reisezeit insgesamt machen es aber unattraktiv, das Auto stehen zu lassen und die Bahn zu nutzen. Oder überhaupt erst mit Familie beispielsweise in die Uckermark zu ziehen.

Daher kämpft seit fast zwei Jahren eine überfraktionelle Gruppe von Stadtverordneten in Templin um bessere Bahnverbindungen ins Zentrum von Berlin. Die neuste Idee aus diesem Gremium war die Einladung des Robur-Bus des RBB nach Templin. Er kam mit Redakteur Michael Scheibe am 1. September nach Templin. Auch drei Landtagsabgeordnete nahmen die Gelegenheit wahr und zeigten so ihre Unterstützung.

Die Forderungen der Templinerinnen und Templiner sind zusammengefasst:

Eine Direktverbindung ins Zentrum von Berlin ohne Umstiege sowie Erhalt und Attraktivierung des RB63.

Nur kürzere Reisezeiten in schnelleren Zügen können die Menschen überzeugen, ihre Autos in Templin stehen zu lassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Nur kürzere Reisezeiten in schnelleren Zügen können junge Familien überzeugen, nach Templin zu ziehen und so dem anhaltenden Bevölkerungsschwund entgegen zu wirken.

Viele Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele Mitglieder unseres bündnisgrünen Kreisverbandes kamen am Donnerstag zum Bahnhofsvorplatz, demonstrierten mit Plakaten oder gaben Interviews.

 

Christoph Michel, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Templin, wies auf die notwendige schnelle Bahnverbindung nach Berlin-Mitte hin, um den Zuzug nach Templin attraktiv zu machen.

Christoph Michel, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Templin, wies auf die notwendige schnelle Bahnverbindung nach Berlin-Mitte hin, um den Zuzug nach Templin attraktiv zu machen.

 

Claudia Sütering wies auf die ungünstigen Bedingungen auf der Strecke der RB63 hin, die es Reisenden unattraktiv machen, die RB63 zu nutzen. Nun will der Verkehrsminister die RB63 komplett streichen. Die Strecke zu sanieren und die Reisebedingungen zu verbessern, wäre die klügere Alternative.

Claudia Sütering wies auf die ungünstigen Bedingungen auf der Strecke der RB63 hin, die es Reisenden unattraktiv machen, die RB63 zu nutzen. Nun will der Verkehrsminister die RB63 komplett streichen. Die Strecke zu sanieren und die Reisebedingungen zu verbessern, wäre die klügere Alternative.

 

In einigen Jahren könnte der Regionalexpress auf der Strecke Berlin-Rostock sog. Flügel erhalten. So könnte die RE 5 in Löwenberg geteilt werden, so dass ein Flügel Richtung Templin weiterfährt: eine schnelle Direktverbindung wäre die Folge! Dafür demonstrieren Birgit Bader und Nele Wokan. Bis es soweit ist, sollten zusätzlich zur stündlich verkehrenden RB12 zeitlich versetzte Sprinterzüge eingesetzt werden, wenigstens vormittags und nachmittags für die Berufspendlerinnen und -pendler.

In einigen Jahren könnte der Regionalexpress auf der Strecke Berlin-Rostock sog. Flügel erhalten. So könnte die RE 5 in Löwenberg geteilt werden, so dass ein Flügel Richtung Templin weiterfährt: eine schnelle Direktverbindung wäre die Folge! Dafür demonstrieren Birgit Bader und Nele Wokan. Bis es soweit ist, sollten zusätzlich zur stündlich verkehrenden RB12 zeitlich versetzte Sprinterzüge eingesetzt werden, wenigstens vormittags und nachmittags für die Berufspendlerinnen und -pendler.

 

Zur Unterstützung waren auch die Landtagsabgeordneten Carla Kniestedt (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) sowie Andreas Büttner (DIE LINKE) und Christine Wernicke (BVB/FREIE WÄHLER) erschienen.

Zur Unterstützung waren auch die Landtagsabgeordneten Carla Kniestedt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) sowie Andreas Büttner (DIE LINKE) und Christine Wernicke (BVB/FREIE WÄHLER) erschienen.



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