Gedanken zum Jahreswechsel von unserem Co-Sprecher Patrick Telligmann

Wir wünschen uns in diesen Tagen ein "Frohes Neues!" und hoffen, dass es besser werden möge, das neue Jahr. Besser auf jeden Fall, als das alte Jahr... und das Jahr davor... und das Jahr davor... Krisen, wohin das Auge blickt. Man will gar nicht wirklich zurück blicken. Aber vielleicht lohnt es sich in mancher Hinsicht ja doch?

Schauen wir mal:

Ja, es war schwierig. Aber haben wir den Mut verloren? Nee, eigentlich nicht. Wir haben weiter gemacht. Sogar angepackt. Und wir haben was geschafft.

Als Gesellschaft haben wir geflüchtete Ukrainer*innen in der Uckermark aufgenommen und Hilfspakete geschickt. Wir haben gerade hier in der Region mit der Afrikanischen Schweinepest, Corona und der Vogelgrippe gleich mehrere Pandemien eingedämmt. Die Arbeitsplätze in der PCK Raffinerie bleiben erhalten und die Weichen werden auf Zukunft gestellt. Die Energieversorgung wurde gesichert und es werden diejenigen entlastet, die es wirklich brauchen. Ja, es bleibt viel zu tun, keine Frage, aber es wird was getan. Stück für Stück.

Und persönlich? Doch, das war schon eine Leistung, das alles irgendwie geistig und körperlich mehr oder weniger gesund zu überstehen. Man darf sich durchaus mal auf die Schulter klopfen, wenn das einigermaßen geklappt hat. Und gleichzeitig sollten wir - vielleicht ist das ein ganz guter Vorsatz für 2023 - nicht zu hart gegen uns selbst sein, wenn wir mal eine Auszeit mehr brauchen als früher, denn einfach war und ist das alles wirklich nicht.

Wie haben wir das bislang geschafft? Gemeinsam! Und so sollten wir weitermachen. Weitermachen mit dem Wissen, dass wir trotz aller Widrigkeiten schon so manches geschafft haben. Weitermachen vielleicht unter diesen Umständen auch mit etwas mehr Zuversicht."



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