Es gab viel zu besprechen beim „Bündnisgrünen Stadtgespräch" am vergangenen Samstag in der Prenzlauer Blumenhalle. Gut zwei Stunden lang tauschten sich die Mitglieder des Kreisverbandes Uckermark von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und ihre Gäste mit der amtierenden Landrätin Karina Dörk aus. Dabei wurde vom üblichen Prinzip der Dorf- und Stadtgespräche – ‚Wir bringen die Gäste und Sie die Fragen.' – abgewichen. Viele der Fragen, denen sich Frau Dörk bei dieser öffentlichen Veranstaltung in der Blumenhalle stellte, kamen aus den Reihen des bündnisgrünen Kreisverbandes.
„Frau Dörk konnte uns schließlich durch ihre sachbezogene konstruktive Haltung zu den Herausforderungen unseres Landkreises überzeugen. Auch wenn wir uns – wenig überraschend – nicht in allen Punkten einig geworden sind: Ihr offenes Ohr für wirklich alle Fragen und ihre Sprechfähigkeit in den unterschiedlichsten Themengebieten, ihr Bekenntnis zum Schutz unserer Lebensgrundlagen, ihr persönliches Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien, ihre Unterstützung für innovative Wirtschaftspolitik, ihre Einstellung zu den Themen Migration und Integration, ihre Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit bündnisgrünen Lösungsansätzen sowie nicht zuletzt ihre klare Haltung zum Populismus der AfD erleichterten uns die Entscheidung für eine klare Wahlempfehlung", erklärte dazu die Co-Vorsitzende des bündnisgrünen Kreisverbandes Ines Lehmann-Günther.
„Für uns Bündnisgrüne ging es darum herauszufinden, ob wir einer konservativen Kandidatin die Zukunft unserer Heimat anvertrauen wollen. Sie ist die einzige Demokratin im Rennen um das wichtigste Verwaltungsamt in der Uckermark. Wir haben deutlich gemacht, dass ein Rechtsextremist für uns keine Alternative ist. Das bedeutet aber nicht, dass wir Frau Dörk automatisch zur Wahl empfehlen. Vorher wollten wir mit ihr sprechen. Dankenswerterweise nahm sich Frau Dörk viel Zeit dafür. Nach diesem Gespräch steht unsere Entscheidung fest: Wir können Frau Dörk auch den progressiven Menschen in der Uckermark zur Wahl empfehlen", ergänzte Patrick Telligmann, ebenfalls Co-Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Uckermark.
Einig waren sich die Teilnehmenden, dass es künftig noch einer umfangreicheren Kommunikation des Erreichten und der Perspektiven bedarf. Der Kreisverband kündigte an, dass er dazu seinen Beitrag leisten und auch künftig die Landrätin zu seinen verschiedenen öffentlichen Diskussionsformaten einladen will.
Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Uckermark, v.l.n.r. Patrick Telligmann, Karina Dörk, Ines Lehmann-Günther
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