Tag des Baumes

Regine zeigt Gernot woraufs beim Schneiden ankommt

Die Äpfel sind klein (3 cm), grün bis gelblich-grün und rund und schmecken roh ganz scheußlich. Wahrscheinlich frißt das Wild sie erst, wenn sie schon in Most-Form übergegangen sind - stelle ich mir vor. Man muß sie doerren oder kochen. Die Marmelade soll ganz hervorragend sein. Der Tee, aus den getrockneten Früchten hergestellt, soll gegen Erkältungen, Fieber und Durchfall helfen.
In der Regel wird der Wild-Apfel nicht sehr groß, selten 10 m, manchmal bleibt er sogar nur ein Busch. Er ist stärker alternierend als alte Apfel-Kultursorten, d.h., viele seiner Äste blühen nur jedes zweite Jahr. Seine Blütenpracht ist also reduziert.
Der dickste Wildapfelbaum steht bei der sächsischen Uhrmacherstadt Glashütte mit einer Stammstärke von 1,10 m. Alte Bäume sind häufig hohl, also sehr wertvoll für Voegel. Da der Baum, wenn abgesägt, wieder aus dem Stock austreibt, koennen einige der heute noch stehenden Exemplare bis zu 1 000 Jahre und älter sein. WAHNSINN!!!!!!!
Man muß den Baum nicht unbedingt am Waldrand pflanzen, dort aber, weil dann die Konkurrenz durch hoehere Bäume fehlt. Und wenn dort, dann bitte gegen Wildverbiß schützen. Beim Pflanzen im oder am Wald geht es nur darum, dass er im Gegensatz zur Wildbirne noch relativ sortenrein (Fachjargon: noch nicht bastardisiert) ist und das bei der Vermehrung im Wald auch eher bleibt, weil die Nähe der Kultur-Äpfel beim Bestäuben fehlt. Denn unser Kulturapfel basiert genetisch auf dem asiatischen Wild-Apfel!.

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Termine

Dorfgespräch

Sonntag, 14. April 2024

18.00 - 19.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr)

martas Gästehäuser (Haus Brandenburg)

Groß Väter 34

17268 Templin